Schattige Tobelwege von Erlenbach nach Küsnacht
Drei Tobel und viele Wasserfälle
Vom ruhigen Erlenbacher ins lebhafte Küsnachter Tobel: Der Tobelweg am Zürichsee bietet etwas für jeden Geschmack und in beiden Tobeln zahlreiche Wasserfälle und Plätze zum Grillieren und Verweilen.
Der Weg vom Bahnhof Erlenbach zum Tobel ist kurz. Kaum hat man es erreicht, ist man umgeben von Natur und Stille. Nur das muntere Plätschern des Dorfbachs ist zu hören.
Schon nach kurzer Zeit zeigt sich der erste Wasserfall: der Höhschutz oder Hanggiessen, der über eine 12 Meter hohe Molassewand herabstürzt. Der Pfad folgt dem Bach und steigt langsam an, vorbei an kleineren Wasserläufen und durch schattige Mischwälder Richtung Kittenmüli.
Wer will, kann hier einen Abstecher über die Blüemlisalp machen. Ja, auch im Kanton Zürich gibt es eine Blüemlisalp, die zu Herrliberg gehört. Sie ist eine von zwei Alpen in dieser Gemeinde (die andere ist die Schönalp). Bei der Blüemlisalp liegt das gleichnamige Restaurant, das zur Einkehr lädt.
Nun geht es weiter Richtung Limberg, wobei das Dorf umgangen wird. So gelangt man zur Tobelmüli. Sie ist quasi die Verbindung zwischen Erlenbacher und Küsnachter Tobel. Von hier aus führt der Weg nur noch abwärts durchs Küsnachter Tobel.
Ist es im Erlenbacher Tobel ruhig und eher einsam, so herrscht im Küsnachter Tobel deutlich mehr Betrieb. Es ist beliebt bei Schulklassen, Familien, Bikern, Hündelern und Wanderern. Unterwegs gibt es immer wieder Info-Tafeln, die die Entstehung des Tobles beschreiben. Es ist ein Relikt der letzten Eiszeit vor etwa 16’000 Jahren und entstand, als sich der Linth-Gletscher aus dem Zürichsee-Becken zurückzog.
Im Küsnachter Tobel hatte der Dorfbach eine starke Erosion bewirkt, die im 18. und 19. Jahrhundert für Überschwemmungen und Murgänge in Küsnacht sorgte. Deshalb wurde der Bach reguliert, und das Tobel ist so zu einem Naherholungsgebiet geworden.
Im oberen Teil des Tobels, zwischen Drachenhöhle und Rüedlitobel, liegt der Drachenkopf. Er stammt von einem Felssturz, den es hier am 23. April 2013 gab. Der Drachenkopf ist der grösste Block des Felssturzes und ziemlich imposant mit seinen rund 250 Tonnen Gewicht. Seinen Namen hat er durch einen Wettbewerb bekommen.
Genau wie im Erlenbacher Tobel gibt es auch hier zahlreiche kleine und grössere Wasserfälle. Der Weg verläuft nahe am Wasser und wechselt ständig von einer Seite des Baches auf die andere. Unterwegs kann man baden oder an einem der zahlreichen Picknick- und Grillplätzen verweilen.
In Küsnacht führt der Weg über die Alte Landstrasse zum Bahnhof.
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Das Wichtigste in Kürze
Länge der Tour
ca. 11 km
Anreise mit dem ÖV
Mit dem Zug bis Erlenbach; retour ab Bahnhof Küsnacht
Besonderes
Viele Wasserfälle und Grill-Plätze
Weitere Infos
Wanderweg 869 «Erlenbach-Küsnacht Tobelweg» auf wanderland.ch: Route 869
Zürcher Wanderwege – Tobelmüli:
Wandertrophy Tobelmüli
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