Stöckentobel: Wo Zürichs Elefant badet

Wanderung mitten in Zürich entlang des Wehrenbachs und des Stöckentobels

Die Wanderung führt von Zürich Burgwies entlang des Wehrenbachs nach Trichtenhausen, weiter nach Witikon und durch das malerische Stöckentobel bis zum Elefantenbach. Diese Route verspricht eine Mischung aus urbanem Flair, ländlicher Idylle und naturbelassenen Pfaden – ein perfekter Querschnitt durch die vielfältigen Landschaften in und um Zürich.

Von der Tramhaltestelle Burgwies im Quartier Hottingen geht es zunächst gemächlich dem Wehrenbach entlang. Der Wehrenbach ist ein kleiner, lebendiger Bach, der sich durch das Quartier schlängelt und umgeben ist von dichtem, teilweise wildem Grün, das viel Schatten spendet. Die Route entlang des Pfadiweges bietet einen idyllischen und beruhigenden Kontrast zur städtischen Umgebung.

Kleine Brücken und Holzstege überqueren den Bach und führen zurück in die Stadt. Der Bach selbst ist ziemlich seicht und bildet an mehreren Stellen kleine Wannen. In der Sommerhitze sind sie ideal, um sich hineinzusetzen und sich abzukühlen.

Nach etwa drei Kilometern ist Trichtenhausen in Sicht, ein kleines Dorf, das zur Gemeinde Zollikon gehört. Das markanteste Gebäude ist die Trichtenhauser Mühle, die erstmals 1417 erwähnt wird. Gleich hinter dem Gebäude befindet sich ein altes Mühlerad, das ziemlich verfallen ist. Der Verschönerungsverein Zollikon will es sanieren und den daneben liegenden Teich ausbaggern, damit wieder Wasser über das Mühlerad fliesst.

Von Trichtenhausen geht es bergauf nach Witikon. Das Zürcher Quartier ist eine Mischung aus modernen Wohnhäusern und älteren Bauernhöfen, was dem Viertel einen besonderen Charme verleiht.

Der Weg führt quer durch Witikon zum Stöckentobel, ein Naturschutzgebiet und ein verstecktes Juwel in Zürich. Das Tobel ist geprägt von steilen Hängen, moosbedeckten Steinen und einer fast märchenhaften Stille, die nur vom Rauschen des Wassers und dem Gesang der Vögel durchbrochen wird. Speziell sind die kleinen Wasserfälle und natürlichen Kaskaden, die der Stöckentobelbach bildet und die den Weg zu einem Erlebnis machen. Das Stöckentobel ist ein kleiner Rückzugsort, fernab vom Trubel der Stadt, obwohl es nur wenige Kilometer von Zürichs Zentrum entfernt liegt.

Weiter unten im Stöckentobel erreicht man den Elefantenbach. Woher der Name stammt, ist nicht klar. Seit 1898 steht jedoch ein steinerner Elefant im Bachbett. Auch der Elefant wird gepflegt: Als ich dort war, wurde er gerade geputzt.

Vom Elefanten im Bachbett ist es nicht mehr weit bis zur Tramhaltestelle Burgwies, womit wir wieder am Ausgangspunkt angelangt sind.

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Das Wichtigste in Kürze

Länge der Tour

ca. 7 km

Anreise mit dem ÖV

Mit dem Tram bis Zürich, Burgwies

Besonderes

Der steinerne Elefant im Bach
Baden und abkühlen im Wehrenbach

Weitere Infos

Zürcher Wanderwege – Elefantenbach: Wandertrophy Elefantenbach
Verschönerungsverein Zollikon

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